Diabetiker müssen nicht auf Implantate verzichten!

ältere dame schaut einen apfel an und lacht mit schönen zähnen

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland sind Diabetiker. Das ist mehr als zehnmal so viel wie Stuttgart Einwohner hat. Damit ist „Zucker“ längst zu Volkskrankheit geworden. Genauso wie die Parodontitis, die chronische Entzündung des Zahnbetts. Beide Krankheiten stehen in direktem Zusammenhang, weshalb Diabetikern oft von Implantaten abgeraten wird. Zum Welt-Diabetes-Tag am 14. November 2016 sagen Ihre Zahnärzte Simon: „Implantate sind auch bei Diabetes möglich!“

Die Grundvoraussetzung sind stabile Blutzuckerwerte! Davon hängt bei Implantaten wirklich sehr viel ab, denn erhöhte Zuckerwerte begünstigen Entzündungen des Zahnhalteapparats und stören die Durchblutung des Zahnfleischs. Bei Diabetikern ist das Risiko für eine Parodontitis beispielsweise dreimal höher als bei anderen Menschen. Ein Implantat braucht aber unbedingt einen gesunden  Mund, um richtig einheilen zu können.

Zahnfleisch und Zahnhalteapparat sind anfällig für Entzündungen

Die größte Gefahr für ein Implantat ist die Periimplantitis. Dabei entzündet sich das Gewebe rund um die künstliche Zahnwurzel und bringt sie zum Wackeln. Ohne die richtige Behandlung kann das Implantat sogar ausfallen!

Zahnbett und Zahnfleisch sind bei Diabetikern ohnehin sehr sensible Bereiche, die eine besondere Aufmerksamkeit benötigen. Durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel ist dort die Durchblutung nicht so gut, wie sie sein soll. Dadurch fehlen wichtige Nährstoffe und Sauerstoff zur Verteidigung gegen angriffslustige Bakterien. Die haben so leichtes Spiel und können sich ohne Probleme vermehren. Die umfassende und regelmäßige Prophylaxe ist eine gute Voraussetzungen für ein Implantat!

Denn die Bakterien müssen vor der Implantation raus aus dem Mund! Das schaffen wir nur mit einer Professionellen Zahnreinigung. Hierbei entfernen unsere Prophylaxe-Experten Schädlinge an Stellen, die Sie zu Hause mit der Zahnbürste nicht erreichen können. Ein keimfreier Mund ist schon mal die Basis für eine erfolgreiche Implantation. 

Stabile Zuckerwerte für ein stabiles Implantat

Der Blutzuckerspiegel spielt aber auch während der Einheilphase eine entscheidende Rolle. Während das Implantat in den Knochen einwächst, müssen die Zuckerwerte stabil gehalten werden. Die Wundheilung ist bei erhöhtem Zucker schlechter, weil die Gefäße verengt sind und die Durchblutung des Gewebes gestört ist. Hier setzen wir auf die enge Zusammenarbeit mit Allgemeinmedizinern und Diabetologen. So sind wir immer auf dem aktuellsten Stand, was den Verlauf der Diabetes betrifft und wissen, wie gut oder schlecht das Implantat einwächst.

Leider gibt es Fälle, in denen das Implantieren bei Diabetikern trotz der Vorsichtsmaßnahmen nicht ohne Weiteres möglich ist. Wenn Sie Fragen zu dem Thema Implantate bei Diabetes haben, sprechen Sie uns an. Wir geben Ihnen gerne weitere Informationen!

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Gepostet am 13.11.2016


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