Welt-Osteoporose-Tag: Auch bei Knochenschwund sind Implantate möglich

In unserer Praxis versorgen wir Osteoporose-Patienten mit Zahnimplantaten. Spezielle Techniken machen das Einsetzen der künstlichen Zahnwurzeln in den Kieferknochen möglich. Zum Welt-Osteoporose-Tag erklären wir, warum Betroffene nicht auf Zahnimplantate verzichten müssen.

Auch der Kieferknochen ist betroffen

Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an Osteoporose, auch Knochenschwund genannt. Bei den Betroffenen ist der Knochenstoffwechsel gestört, was die Knochen porös und brüchig werden lässt. Knochenbrüche an Oberschenkel und Wirbelsäule sind die Folge. Auch der Kieferknochen ist betroffen.

Menschen mit Osteoporose nehmen oft Bisphosphonate, um dem Knochenschwund entgegenzuwirken. Das Problem: Dieses Medikament kann Knochennekrosen auslösen, die den Abbau beschleunigen. Häufig ist der Kiefer mitsamt des darüberliegenden Zahnfleischs betroffen. Doch mit speziellen Maßnahmen können wir auch bei Knochenschwund im Kiefer Implantate einsetzen.

Osteoporose hat keinen Einfluss auf Implantaterfolg

Dr. Peter Simon: „Implantationen sind heute durch geänderte Bohrprotokolle auch bei Osteoporose-Patienten möglich. Auch das All-on-4 Verfahren mit Sofortbelastung kann bei Osteoporose-Patienten angewendet werden. Implantate sind in der Hand erfahrener Implantologen absolut keine Kontraindikation.“ Einige Studien belegen sogar, dass die Osteoporose keinen Einfluss auf den Implantaterfolg hat.

Knochendichte muss bestimmt werden

Vor dem Eingriff ist es jedoch wichtig, die Stabilität des Knochens zu überprüfen. Mit einem Digitalen Volumentomographen fertigen wir hochauflösende Aufnahmen vom Kiefer an und erkennen, ob das Knochenangebot ausreicht. Bei zu geringer Substanz haben wir die Möglichkeit, auf Zygoma-Implantate zurückzugreifen.

Info: Herausforderung Knochenschwund

Herausforderung Knochenschwund

Natürlich ist es vom Einzelfall abhängig, welche Methode erfolgsversprechend ist. Dr. Peter Simon arbeitet bei Osteoporose-Patienten eng mit den zuständigen Fachärzten zusammen, um über die Krankheitsgeschichte informiert zu sein. Eventuell ist es sinnvoll, mit der Einnahme von Bisphosphonate vor der Implantatversorgung zu pausieren. Das spricht Dr. Simon mit Ihrem Arzt ab.
Sie können sich ganz auf Ihr neues Leben mit Zahnimplantaten freuen. Osteoporose wird Sie nicht davon abhalten!

Gepostet am 19.10.2017


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